Chancen-/Risiken-Analyse von Anlageprodukten mit dem Markowitz-Verfahren
Bei Geldanlagen geht es nicht nur darum, mögliche Renditen zu maximieren, sondern Risikofaktoren zu kennen und zu beherrschen. Wie ist das Risiko über Ihre gesamten Anlageformen verteilt? Wir erhöhen Ihre Sicherheit! Um ein optimales Chance/Risiko-Verfahren zu erzielen, analysieren wir unsere Depots mit dem Markowitz-Verfahren.
Wenn Sie Interesse an einer Analyse Ihrer Anlageprodukte nach Markowitz haben, rufen Sie uns einfach an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
So funktioniert die Markowitz Portfolio-Optimierung
Das Auffinden von optimalen Portfolios geschieht auf der Basis einer finanzmathematischen Theorie, die Markowitz bereits Ende der fünfziger Jahre entwickelte und für die er 1990 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhielt. Nach dieser Theorie sollte jeder Anleger nur in effiziente Portfolios anlegen.
Ein Portfolio gilt dann als effizient, wenn sich kein anderes Portfolio finden lässt, dass bei gleichem Ertrag ein geringeres Risiko aufweist oder bei gleichem Risiko einen höheren Ertrag erwarten lässt. Mit anderen Worten: Jede andere Kombination der Einzelanlagen zu einem Portfolio ist für den Anleger nicht optimal, weil entweder
- bei gegebenem Ertrag das Risiko noch weiter verringerbar ist oder
- bei gegebenem Risiko die Ertragsmöglichkeiten nicht voll ausgeschöpft werden.
Das Risiko einer Anlage wird dabei durch die sogenannte Volatilität (Schwankungsintensität) in Form einer Prozentzahl ausgedrückt. Das Risiko ist ein Maß für die Bandbreite, mit der der Marktwert einer Anlage über den Zeitraum eines Jahres im Mittel schwanken kann.
Diese Schwankungen können für die Anlage sowohl Steigerungen als auch Verringerungen des Marktwertes bedeuten. Das Risiko gibt uns somit eine Vorstellung darüber, wie hoch das mit einer Anlage verbundene Risiko in Form eines möglichen Wertverlustes nach einem Jahr Anlagedauer ist.
In der Regel versucht jeder Anleger Risiken ganz zu vermeiden oder doch zumindest möglichst stark zu begrenzen. Welche Wege gibt es also, um das Anlage-Risiko möglichst gering zu halten?
Auf die Einzel-Risiken verschiedener Anlagen hat der private Anleger normalerweise keinerlei Einfluss. So bleibt nur der Weg, dass mit mehreren Anlagen verbundene Gesamtrisiko durch geschickte Kombination zu einem Anlageportfolio zu verringern. Dazu sollten die einzelnen Anlagen möglichst verschieden sein. Bei dieser sogenannten Diversifikation wird angestrebt, dass möglichst häufig im „Zick-Zack“ der Wertveränderungen die eine Anlage auf „Zack“ ist, während die andere gerade auf „Zick“ ist. So gleichen sich gegenläufige Ausschläge in der Bewertung der Anlagen aus und der zeitliche Verlauf der Wertentwicklung des so entstandenen Portfolios ist im Vergleich zu den Einzelanlagen geglättet. Im Resultat hat damit das Anlageportfolio ein geringeres Risiko als die Summe der Risiken der Einzelanlagen.
Im Folgenden wird zunächst Ihr bestehendes Anlageportfolio analysiert. Dann wird auf der Basis der für Sie individuell vorgenommenen Einstellungen Ihr persönlicher Anlagevorschlag berechnet und in seinen Auswirkungen bezüglich des zu erwartenden Risikos und des zu erwartenden Ertrages für den von Ihnen gewünschten Anlagehorizont dargestellt.

